Bitcoin Sparplan-Rechner
Was wäre aus deinem Bitcoin-Sparplan geworden? Wähle monatlichen Betrag und Startmonat – der Rechner simuliert einen Kauf pro Monat und vergleicht dein investiertes Kapital mit dem heutigen Depotwert.
Was ein Sparplan historisch ergeben hätte
Fünf Startjahre, jeweils 100 € pro Monat bis Juni 2026 durchgehalten. Die ersten fünf Spalten stehen fest – sie ergeben sich allein aus den historischen Monatskursen. Nur der aktuelle Wert hängt vom Live-Kurs ab; ohne Kurs bleibt er leer („–“).
| Startjahr | Laufzeit | Investiert | BTC | Ø Kaufpreis | Aktueller Wert |
|---|---|---|---|---|---|
| 2016 | 126 Monate | 12.600 € | 3,7371993 | 3.371,51 € | – |
| 2018 | 102 Monate | 10.200 € | 0,72854559 | 14.000,50 € | – |
| 2020 | 78 Monate | 7.800 € | 0,29988023 | 26.010,38 € | – |
| 2022 | 54 Monate | 5.400 € | 0,1396471 | 38.668,90 € | – |
| 2024 | 30 Monate | 3.000 € | 0,04370095 | 68.648,39 € | – |
Datenstand: Juni 2026 · Monatsschlusskurse aus dem projekteigenen Datensatz.
Was ist ein Bitcoin-Sparplan?
Ein Bitcoin-Sparplan (auch DCA für „Dollar-Cost-Averaging“ bzw. Durchschnittskosteneffekt) bedeutet, regelmäßig einen festen Betrag in Bitcoin zu investieren – zum Beispiel jeden Monat 100 €. Mal kauft man zu höheren, mal zu niedrigeren Kursen; über die Zeit ergibt sich ein Durchschnittspreis. So muss man den „richtigen“ Einstiegszeitpunkt nicht erraten und glättet Kursschwankungen.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Gib deinen monatlichen Sparbetrag und den Startmonat ein. Für jeden Monat seit dem Start unterstellt die Simulation einen Kauf zum Monatsschlusskurs und summiert die so erworbene Bitcoin-Menge. Der aktuelle Wert deines Depots ergibt sich aus der gesamten Bitcoin-Menge multipliziert mit dem aktuellen Live-Kurs. Daraus berechnen wir das investierte Kapital, den aktuellen Wert, Gewinn oder Verlust (absolut und in Prozent), die gesamte Bitcoin-Menge und den durchschnittlichen Kaufpreis.
Krypto-Sparplan, Cost-Average und Steuern
Krypto-Sparplan oder Bitcoin-Sparplan – wo ist der Unterschied?
Umgangssprachlich meint „Krypto-Sparplan“ oft dasselbe wie ein Bitcoin-Sparplan. Technisch ist es das nicht, und für die Zahlen oben macht es einen Unterschied: Dieser Rechner deckt ausschließlich Bitcoin ab. Er rechnet mit einem einzigen Kursverlauf (BTC/EUR) und einer einzigen Monatsrate.
Ein echter Krypto-Sparplan verteilt die Rate auf mehrere Coins, meist nach festen Anteilen. Drei Dinge ändern sich dadurch – und deshalb lässt sich die Rechnung oben nicht übertragen:
- Jede Position hat ihren eigenen Kursverlauf. Das Ergebnis ist keine Bitcoin-Kurve, sondern eine gewichtete Mischung.
- Wird das Depot regelmäßig auf die Zielgewichtung zurückgesetzt (Rebalancing), entstehen laufend zusätzliche Käufe und Verkäufe. Jeder Verkauf ist steuerlich ein eigener Vorgang.
- Ein Rückblick über mehrere Coins hängt daran, welche man damals gewählt hätte – viele von 2016 sind heute bedeutungslos. Wie stark sich die Top 10 umgewälzt haben, zeigt der Krypto-Top-10-Verlauf.
Kurz: Für ein Multi-Coin-Depot sind die Zahlen oben bestenfalls der Bitcoin-Anteil, nicht das Gesamtergebnis.
Ist ein Sparplan besser als eine Einmalanlage?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, und dieser Rechner gibt auch keine. Beschreiben lässt sich aber die Mechanik:
- Ein Sparplan verteilt den Einstieg über viele Monate. Der Durchschnittspreis landet dadurch zwischen Hoch und Tief – man trifft weder den besten noch den schlechtesten Zeitpunkt.
- Liegt der Kurs durchgehend über dem Startkurs, kostet das Rendite: Geld, das erst später eingezahlt wird, war vorher nicht im Markt. Eine Einmalanlage am Anfang hätte für dieselbe Summe mehr Bitcoin gekauft. Entscheidend ist dabei nicht, ob der Kurs am Ende höher steht, sondern wie er im Mittel über alle Kaufmonate lag: Ein einzelner tiefer Monat kann den Durchschnitt so weit drücken, dass der Sparplan trotz steigendem Kurs mehr Bitcoin einsammelt.
- Fällt der Kurs zwischenzeitlich deutlich, dreht sich das um. Die späteren Raten kaufen günstiger und ziehen den Durchschnittspreis nach unten.
Beide Richtungen kannst du direkt gegenüberstellen: Der Was-wäre-wenn-Rechner rechnet dieselbe Historie als Einmalanlage. Was rückblickend besser war, hängt vollständig vom gewählten Zeitraum ab – und der ist im Voraus nicht bekannt.
Welche Steuer-Folgen hat ein Sparplan?
Steuerlich ist ein Sparplan nicht ein Kauf, sondern viele: Jede Monatsrate ist ein eigener Anschaffungsvorgang mit eigener Haltefrist. Daraus folgen zwei Dinge, die bei einer Einmalanlage keine Rolle spielen:
- Die Frist läuft je Rate. Das Jahr nach § 23 EStG wird für jede einzelne Rate getrennt gerechnet (§§ 187, 188 BGB): Der Kauftag zählt nicht mit, steuerfrei ist der Verkauf ab dem Tag nach dem Jahrestag. Für eine einzelne Rate rechnet das der Haltefrist-Rechner taggenau aus.
- Beim Verkauf gilt FIFO. Als zuerst verkauft gelten die ältesten Raten. Bei einem Sparplan über Jahre entscheidet genau das darüber, welcher Teil eines Verkaufs steuerfrei ist und welcher nicht – der FIFO-Rechner teilt einen Verkauf auf die einzelnen Käufe auf.
Der Rechner oben lässt Steuern und Gebühren bewusst außen vor. Das hier ist eine Einordnung der Regeln, keine Steuerberatung; für verbindliche Auskünfte wende dich an eine Steuerberaterin bzw. einen Steuerberater.
Grenzen der Simulation
Die Ergebnisse sind eine Näherung und keine exakte Abbildung: Wir rechnen mit je einem Monatsschlusskurs pro Monat, nicht mit tatsächlichen Tages- oder Minutenkursen. Gebühren, Spreads, Steuern (siehe Haltefrist-Rechner) und der genaue Kauftag bleiben unberücksichtigt. Vor allem gilt: Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft. Dieser Rechner ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf.
Historische Daten
Die Kurshistorie (Monatsschlusskurse in Euro) ist als Datensatz fest im Projekt hinterlegt und wird regelmäßig aktualisiert. Der aktuelle Kurs für den heutigen Depotwert wird live von CoinGecko geladen; klappt das nicht, kannst du ihn manuell eingeben.
Häufige Fragen
Was bringt ein Bitcoin-Sparplan?
Ein Sparplan (DCA) investiert regelmäßig einen festen Betrag. Dadurch kauft man mal teurer, mal günstiger und muss den Einstiegszeitpunkt nicht erraten; Kursschwankungen werden über die Zeit geglättet.
Was ist ein DCA-Rechner?
DCA steht für „Dollar-Cost-Averaging“, auf Deutsch Durchschnittskosteneffekt – die englische Bezeichnung für genau das, was ein Sparplan tut: regelmäßig einen festen Betrag investieren. Ein „BTC-DCA-Rechner“ ist also dasselbe Werkzeug wie dieser Sparplan-Rechner.
Ab welchem Monat reichen die Daten?
Der Datensatz beginnt im ersten Monat mit verlässlichen BTC-EUR-Kursen (aktuell April 2015). Der Rechner setzt den frühesten wählbaren Startmonat entsprechend.
Wie genau ist der Backtest?
Er rechnet mit einem Monatsschlusskurs je Monat, nicht mit Tages- oder Minutenkursen, und ohne Gebühren, Spreads und Steuern. Ein realer Sparplan hätte an anderen Tagen gekauft: Größenordnung und Verlauf bilden die Realität ab, die Nachkommastellen nicht.
Gibt es eine Mindestrate oder ein anderes Intervall?
Im Rechner nicht: Er simuliert genau einen Kauf pro Monat, der Betrag ist frei wählbar – auch 25 € oder 500 €. Reale Anbieter setzen eigene Mindestbeträge und bieten teils wöchentliche oder tägliche Intervalle an; diese Fälle bildet der Rechner nicht ab.
Sind Gebühren und Steuern berücksichtigt?
Nein. Die Simulation rechnet ohne Gebühren, Spreads und Steuern und nutzt einen Kurs pro Monat. Für die steuerliche Haltefrist gibt es einen eigenen Rechner.
Ist das eine Anlageberatung?
Nein. Der Rechner dient nur zur Veranschaulichung. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft.